Retten Sie den Orang-Utan-Wald auf Borneo - Stoppen Sie die Säge!

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Rotkehlanolis
Rotkehlanolis

Herkunft: Den Rotkehlanolis findet man auf Kuba und in den südlichen USA, unter anderem in Florida. Er wird auch häufig als Amerikanisches Chamäleon bezeichnet, da er Farben von Braun über Grün bis Gelb wechseln kann.

Größe: Das Rotkehlanolismännchen kann bis zu 20 cm lang werden, wobei die Kopf-Rumpf-Länge ca. 8 cm beträgt. Die Weibchen sind etwas kleiner, bis zu 15 cm von Kopf bis Schwanzende, wobei der Schwanz über die Hälfte des Körpers einnimmt.

Temperatur: Die Lufttemperatur sollte zwischen 25 und 30° C betragen. Der lokale Sonnenplatz ca. 40 °C warm sein. In der Nacht ist eine Absenkung auf Zimmertemperatur erforderlich.

Luftfeuchtigkeit: Morgens sprühen, um tagsüber eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 70 % zu erreichen. Für die Nacht sollte die Luftfeuchtigkeit auf 80 % erhöht werden. Durch das regelmäßige Sprühen sammelt sich Tropfwasser auf den Blättern, dass von den Anolisen durch ablecken aufgenommen wird.

Futter: Von kleinen bis mittleren Heimchen und Grillen, über Spinnen und Fliegen, aber auch Maden, frisst der Anolis eigentlich alle Insekten, die er überwältigen kann.

Vergesellschaftung: In einem Hochterrarium ist es möglich, ein Männchen mit einem oder mehreren Weibchen zu halten. In sehr grossen Terrarien können mehrere Pärchen gehalten werden.

Naturschutzgesetz: keins

Terrarium: Es sollte für ein Pärchen mindestens die Maße von 45x45x60 cm besitzen.

Beleuchtung: Neonröhren oder Kompaktlampen sind erforderlich für die UVA- und UVB-Versorgung der Tiere. Um die nötigen Temperaturen zu erreichen, sind kleine Spots von Nöten. Diese sollten mit einer Gitterabdeckung versehen sein, damit die Tiere sich nicht daran verbrennen können.

Besonderheit und Verhalten: Der Rotkehlanolis erhielt seinen Namen, weil er eine rote Kehlfahne hat, die er zur Imponierung der Weibchen im Balzverhalten einsetzt. Das Männchen beginnt mit der Balz, indem er das Weibchen annickt und seine große Kehlfahne zeigt. Ist das Weibchen paarungsbereit, nickt es leicht dem Männchen zurück und lässt sich von ihm jagen. Für die Paarung verbeißt sich das Männchen im Nacken des Weibchens und der Paarungsakt kann vollzogen werden. Eine Besonderheit ist, dass die Weibchen ihre Eier in Terrarien häufig nur in den weichen Bodengrund fallen lassen und sie nicht vergraben.